Kinder haben unser Herz.
Eltern unser ganzes Verständnis.

Ergotherapie in der Pädiatrie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, sie in ihrer Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderung bedroht oder betroffen sind. Die Ursachen hierfür sind z.B. angeborene oder früherworbene Störungen des Bewegungsablaufs infolge von Hirnschädigungen oder Entwicklungsstörungen, Störungen der Wahrnehmungsverarbeitung, Störungen in der Sozialentwicklung und Kommunikationsfähigkeit sowie psychische Erkrankungen und geistige Behinderungen.

Übergeordnetes Ziel ist immer größtmögliche Handlungskompetenz und im Zusammenhang damit die größtmögliche Selbständigkeit des Kindes. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Integration und Umsetzung von Sinneswahrnehmungen / sensorische Integration und die Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Aufholen von Entwicklungsrückständen durch beispielsweise SI*
  • Entwicklung und Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration und Ausdauer (ADS/ADHS) anhand von zu erlernenden Verhaltensstrategien
  • Entwicklung und Verbesserung von sozio-emotionalen Kompetenzen, u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung der Affekte, der Motivation oder der Kommunikation
  • Integration des Kindes in Familie und Umwelt
  • Kompensation von Defiziten durch Einsatz von Hilfsmitteln

* Definition SI: Beschreibt den Vorgang, durch den das menschliche Gehirn Auskünfte von Sinnen aufnimmt, erkennt, deutet und eingliedert, um darauf mit einer anpassenden Handlung zu reagieren. (Quellennachweis Ergotherapie bei Kindern, Seite 5)

Die Beratung der Eltern und die intensive Zusammenarbeit mit ihnen sowie der Austausch mit anderen, das Kind betreuenden Personen, sind unabdingbarer Bestandteil der Behandlung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Grundsätzlich sollen alle in der Behandlung angebotenen Aktivitäten für das Kind einen sinnvollen Handlungszusammenhang aufweisen. Der tatsächliche Entwicklungsstand des Kindes/Jugendlichen ist die Grundlage aller Maßnahmen. Dafür müssen die geistigen, emotionalen und körperlichen Stärken und Schwächen des Kindes erfasst werden. Die Beratung der Eltern und die intensive Zusammenarbeit mit ihnen sowie der Austausch mit anderen, das Kind betreuenden Personen, sind unabdingbarer Bestandteil der Behandlung.

Mitglied im
Mitglied im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)